Schneeapokalypse am Plattensee: 400 Feuerwehrleute greifen an, 1 m hohe Barrieren! ❄️
Auch das Südufer des Plattensees war am Freitag von den heftigen Schneefällen betroffen, wo die Feuerwehr im Kreis Zala aufgrund von Schneestaus fast vierhundert Mal eingreifen musste. ❄️ Die bis zu einem Meter hohe Schneewand war eine ernsthafte Herausforderung für die Bewohner und Winterurlauber der Region, insbesondere rund um Keszthely, Hévíz und Balatonmagyaród.
Laut der Zusammenfassung des Operativen Stammes gaben die Kreise Győr-Moson-Sopron, Zala und Vas den Behörden die meiste Arbeit. In einigen Gebieten von Vas fielen 40 Zentimeter Neuschnee, während an anderen Orten Schneefräsen und Feuerwehrleute im Einsatz waren, um die Straßen freizugeben. 🚒 Im Bereich des Plattensees kam es zu Staus auf den Autobahnen 71 und 7, die die Anreise zu den Küstensiedlungen erschwerten.
Für die Einheimischen sorgte die Schneelage für Probleme im Alltag: Viele konnten nicht zur Arbeit oder zum Einkaufen kommen, Ferienhausbesitzer fürchten um die Belastbarkeit ihrer Dächer. Es wirkte sich auch auf den Tourismus aus: Gäste der Thermalbäder von Héviz mussten mit Verspätungen rechnen, und Balaton-Fischer sagten ihre Reisen ab. Die Behörden mahnen zur Vorsicht: Auch in den kommenden Tagen besteht weiterhin die Gefahr glatter Straßen, die sich auf die Winterprogramme der Region auswirken könnten.
Die Gemeinden an der Balatonküste reinigen bereits die Straßen, damit sich die Situation so schnell wie möglich normalisiert und den Anwohnern und Besuchern das Reisen erleichtert.
Quelle: HVG