Was erwartet den Balaton? Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte er in drei Teile zerfallen 🌊
Besonders alarmierende Nachrichten erreichten die Gemeinden am Balaton-Ufer von der Klimakonferenz in Tihany. Ein aktuelles Modell zeigt: Sollte das pessimistische Szenario eintreten, könnte sich der See bis zum Ende des Jahrhunderts in drei größere, mehr als einen Meter tiefe Wasserflächen aufteilen – mit grundlegenden Auswirkungen auf das Alltagsleben der Einheimischen.
Den vom Wasserbauingenieur vorgestellten Berechnungen zufolge würde sich die Wasserbilanz des Balatons ohne Wasserzufuhr im letzten Drittel des Jahrhunderts dramatisch verschlechtern. Bei einem Wasserstand von minus zwei Metern bliebe nur in drei Beckenabschnitten offenes Wasser, was die Balaton-Fischerei, den Tourismus und die Ufergrundstücke gleichermaßen schwer treffen würde.
Auf Basis der aktuellen Trends ließe sich die heutige Ausdehnung des Sees bis zum Jahrhundertende nur mit erheblicher, letztlich dauerhafter Wasserzufuhr aufrechterhalten, doch auch dann wären Schwankungen des Wasserstands unvermeidbar. Der sommerliche Rückgang ist bereits spürbar: Zwischen Mitte Juni und Ende August sank der Wasserstand am Pegel um 34 Zentimeter.
Die Investitionen rund um den See beschleunigen diese Prozesse zusätzlich – eine ernste Warnung für balatonische Unternehmen und Familien. Der Erhalt des lokalen ökologischen Gleichgewichts wird daher in der Region immer dringlicher. 🌊
Quelle: telex.hu