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Downbursts überfluten den Balaton im Sturm ⚡
Am Mittwochnachmittag erreichte das Unwetter das westliche Becken des Balatons plötzlich und spektakulär; es zog mit besonders starken Downbursts und stürmischen Windböen durch die Region Keszthely. Für Urlauber und Einheimische war dieser rasche Wetterumschwung eine deutliche Erinnerung daran, wie unberechenbar das Wetter des Sees in der Sommerzeit sein kann.
Die stärksten Windböen näherten sich 80 km/h und stellten bereits eine ernsthafte Herausforderung für alle dar, die sich auf dem Wasser befanden. In den am Balaton gelegenen Ortschaften, so auch in Keszthely und an den umliegenden Stränden, packten viele hastig ihre Sachen zusammen, als der Wind plötzlich auffrischte und auf der Wasseroberfläche weiße Schaumkronen entstanden. In Hévíz fielen innerhalb kurzer Zeit mehr als 20 Millimeter Niederschlag, während aus Balatonmáriafürdő auch Hagel gemeldet wurde ⛈️.
Infolge der Downbursts füllten sich Gräben im Kreis Zala, unter anderem um Alsópáhok, und mehrere Bäume wurden entwurzelt oder brachen unter den stürmischen Windböen. Auch an der Westküste des Balatons machte sich dies bemerkbar: an den Uferpromenaden und in den Häfen entstanden kleinere Schäden, und während der Bootsaison traten vorübergehende Einschränkungen in Kraft.
Für Einheimische und Urlauber sind solche Stürme stets eine Warnung: es lohnt sich, die Vorhersagen im Auge zu behalten, besonders wenn man aufs Wasser hinaus will oder einen längeren Strandaufenthalt plant. Neben der Schönheit des Balatons gehören auch diese schnellen Wetterfronten zum Reiz des Sees – vorausgesetzt, man ist rechtzeitig darauf vorbereitet.
Quelle: hvg.hu