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Zwei Millionen Ft pro Quadratmeter am Balaton? 🤯
Der Immobilienmarkt rund um den Balaton durchläuft einen bedeutenden Wandel: Der durchschnittliche Angebotspreis pro Quadratmeter für Neubauwohnungen hat zwei Millionen Forint erreicht, was sich direkt auf das Erscheinungsbild der Ufergemeinden und die Möglichkeiten für Urlauber auswirkt.
Der Preisanstieg hängt vor allem mit den begrenzten Erweiterungsmöglichkeiten in den Wasserlagen zusammen, daher starten die Entwickler neue Projekte vorsichtiger. Derzeit entstehen in 75 Projekten etwa 3100 Wohnungen in den Ufergemeinden, von denen etwa die Hälfte noch zum Verkauf steht.
Siófok bleibt das größte Zentrum: Hier entstehen mehr als 700 neue Wohnungen, was ein Viertel des gesamten Balaton-Angebots ausmacht. In den Siedlungen des östlichen Beckens – aufgrund der Nähe zur Hauptstadt – sind die Preise in der Regel höher, während im Westen günstigere Werte zu finden sind.
In Balatonfüred 400, in Balatonföldvár, Balatonlelle, Balatonszemes und Keszthely jeweils etwa 300-300 Wohnungen erweitern das Angebot. Die höchsten Preise sind in Balatonakarattya zu beobachten, wo der Quadratmeterpreis bereits 2,5 Millionen Forint erreichen kann.
Diese Tendenz wirkt sich auch auf den Tourismus aus: Die teureren Wohnungen richten sich eher an Investoren und Premium-Urlauber, was langfristig das Niveau der Uferdienstleistungen steigern kann, gleichzeitig aber die Wohnmöglichkeiten für Einheimische und Gäste mit kleinerem Budget einschränkt. 🏠🌊
Quelle: 444.hu